Lösungen finden, die für den Einzelnen richtig und stimmig sind.

In jedem Leben gibt es Situationen, die uns ratlos machen. Was wollen wir überhaupt? Was sollen wir tun? Ist jetzt der richtige Moment? Alles Fragen, auf die wir tausend oder keine Antwort wissen und mit Goethe sagen könnten:

„Da steh ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor."

Schon im 18. Jahrhundert haben die Mathematiker Daniel Bernoulli (1700 -1782) und Thomas Bayes (1702-1761) die Grundlagen der heutigen Entscheidungsmodelle entwickelt. Seit den Dreissigerjahren des letzten Jahrhunderts sind für die Optimierung der industrielle Produktion, Kriegsführung, Finanzwissenschaften usw. viele neue Entscheidungsstrategien entstanden. Sie alle arbeiten mit mathematischen Modellen. So hilfreich diese in diesen Feldern auch sein mögen, sie eignen sich schlecht für psychologische Fragen. Sie sind zu kopflastig und deshalb für den grossen, diffusen Bereich der Gefühle nicht anwendbar.

Die neue Art der Lösungsfindung

Aber wie lassen sich für die kleinen und grossen Probleme des Lebens Lösungen finden, die für die Betroffenen richtig und stimmig sind? Es fehlt uns selten an Ratschlägen von gutmeinenden Freunden und Therapeuten. Jedoch, sind wir innerlich nicht von der Lösung überzeugt, mangelt es uns an der Kraft, den Lösungsweg auch zu gehen.

Einen neuen, lösungsfokussierten Ansatz haben die beiden Psychotherapeuten Steve de Shazer und Insoo Kim Berg 1982 erstmals vorgestellt. Es ist eine Methode zur Selbsthilfe, die dem betroffenen Menschen hilft, seine eigenen Ziele zu erreichen. Sie geht von dem Standpunkt aus, dass es hilfreicher ist, sich auf Lösungen statt auf Probleme zu konzentrieren. “Problem talk creates problems, solution talk creates solutions!” (Wer über Probleme spricht, schafft Probleme. Wer über Lösungen spricht, schafft Lösungen) ist die Grundphilosophie ihres Vorgehens.

Die Lösung – nicht das Problem – steht im Brennpunkt. Das praktische Vorgehen zeichnet sich dadurch aus, dass durch die richtige Fragestellung Lösungen entworfen werden, die auf der Gedanken-, Gefühls- und Handlungsebene mit dem Potenzial, den Möglichkeiten und Wünschen des Fragenden übereinstimmen und deshalb zu echten Fortschritten führen. Das Vorgehen, an das sich der „Wunderpfad“ anlehnt, fällt durch seine konsequente Ziel- und Ressourcenorientierung auf. Ressourcenorientierung meint eine Grundhaltung, die sich nicht an Defiziten, sondern an den Stärken und Kompetenzen der Menschen orientiert.

Der lösungsfokussierte Ansatz, wie er mit dem „Wunderpfad“ umgesetzt werden kann, hat zum Ziel, die Perspektiven zu entwickeln, welche den Fragesteller ermutigen, selbst gefundene Schritte in Richtung des angestrebten Zieles zu gehen.

Nachstehend einige Literaturhinweise, falls Sie sich in das Thema des „Lösungsorientierten Ansatzes“ vertiefen wollen:

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